Spanischer Pfeffer (Capsicum annuum) ist eine Pflanzenart der Nachtschattengewächse. Sie kommt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Sie ist die meistverbreitete Art der Gattung Pakrika und Chili, denn in Europa zählen fast alle angebauten Paprika und Chili Arten zu Capsicum annuum.
Spanischer Pfeffer hat unter anderem den Inhaltsstoff Capsaicin (Vanillylamid), der Inhaltssoff bewirkt den scharfen Geschmack. Zusätzlich sind Steroidsaponine in den Samen, die eine Antibiotische Wirkung besitzen. Außerdem beinhaltet der spanische Pfeffer Solanin, Capsicosid, Vitamine B2, C, E, Flavonglykoside und 1,6 Prozent ätherisches Öl.
Doch entscheidend ist der Inhaltsstoff Capsicum, denn dieser Stoff ist ein oft benutztes Mittel um eine Diät durchzuführen. Capsicium bewirkt eine Resisstenzsteigerung bei Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Dysenterie. Durch den hohen Vitamin C- Gehalt werden diese Wirkungen ausgeführt. Des Weiteren wirkt der Inhaltsstoff appetitanregend, schweiß- und harntreibend. Im inneren Bereich des Körpers regt es die Magensaftsekretion und Darmperistaltik an und im äußeren Bereich wird die Haut und die Schleimhäute mit den Wärmerezeptoren erregt. Es kann ein heiß brennendes Gefühl hervorrufen, ohne entzündungserregend zu werden. Zusätzlich wirkt es hyperämisierend, da es die Haut resorbiert und auch die Kapillaren (Haargefäße) erweitert.
Capsicum annuum wirkt schmerzstillend und durchblutungsfördernd. Es regt die Magensaftbildung und Darmbewegung an. Deshalb wird es bei Verdauungsschwächen angewendet. Auch bei rheumatischen Beschwerden, Arthritis, NerÂvenÂschmerzen, Juckreiz, Hexenschuss und Krämpfen wird Capsicum annuum in Form von Pflastern und Salben verwendet.
Bei einer zu hohen Dosis des spanischen Pfeffers kann eine starke Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmwand entstehen und auf der Haut können Pusteln oder Ausschlägen auftauchen.
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