Jo-Jo-Effekt

2. August 2011

Der Jo-Jo-Effekt wird meistens dadurch verursacht, dass - nach einer Diät - der leichtere Körper weniger Energie benötigt als zuvor. Der Grundumsatz des Körpers ist durch das Abnehmen gesunken.Crash-Diäten oder Monodiäten bei denen das schnelle Abnehmen im Vordergrund steht, bieten meistens nur anfänglich den gewünschten Effekt des Gewichtsverlustes. Die geringe Nahrungszufuhr, die bei diesen Diäten im Vordergrund steht, führt dazu, dass sich der Körper daran gewöhnt und in eine Art „Energiesparprogramm“ umschaltet. Der Organismus kommt in diesem Modus dann mit weniger Nahrung aus und kann dann das eigene Gewicht wieder halten.

Diese natürliche und wichtige Fähigkeit des Körpers hilft uns, in Hungernöten, diese zu überstehen. In den Industrielängern gibt es heutzutage aber das vermehrt ein Problem mit Übergewicht und in diesem Zusammenhang ist die Energiesparfähigkeit des Körpers eher für uns schädlich. D.h. sobald – nach der Diät – wieder die alltägliche und gewohnte Nahrungsaufnahme stattfindet, nimmt man sehr schnell wieder zu und wiegt häufig mehr als vor der Diät.

Entschließt man sich nun für eine neue Reduktionsdiät, beginnt dieser Kreislauf von vorne: Zuerst erfolgt eine schnelle Gewichtsabnahme und danach – genauso schnell – eine Gewichtszunahme. D.h. das Gewicht fällt und steigt wie bei einem Jojo. Daher wird dieses Phänomen auch Jojo-Effekt genannt.

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, hilft nur eine langsame Gewichtsabnahme, die – im besten Fall – auch von einer Ernährungsumstellung und Sport begleitet wird. Die langsame Gewichtsreduktion hat den Vorteil, dass der Körper nicht in den Energiesparmodus umschaltet und man – nach der Diät – das niedrige Gewicht halten kann.





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